Kopfbild Scherer Immobilien GmbH Immobilienmakler in Berlin - Baulandpreise

Bodenrichtwerte in Berlin

1. Offene Bauweise: Hansaviertel schlägt Grunewald und Dahlem

Die Ergebnisse für die Bodenrichtwerte zum 01.01.2015 für den Teilmarkt der offenen Bauweise (Wohnen) wurden vom Berliner Gutachterausschuss am 18.02.2015 veröffentlicht. Darin werden die aktuellen Bodenrichtwerte nach Bezirken und Ortsteilen differenziert ausgewiesen. Bemerkenswert ist die relativ große Spannbreite zwischen dem niedrigsten Bodenrichtwert von 70,--EUR/m² Grundstücksfläche und dem höchsten Wert mit 1.300,--EUR/m². Das verdeutlicht wie inhomogen der Berliner Grundstücksmarkt weiterhin ist. In der nachfolgende Tabelle haben wir auszugsweise die Bodenrichtwerte aus der vorgenannten Veröffentlichung für verschiedene Ortsteile von Berlin zusammengestellt.

Berliner Makler zu den Bodenrichtwerten 2015 offene Bauweise

 2. Geschlossene Bauweise (Wohnen): Große Preisspannen

Die Ergebnisse für die Bodenrichtwerte zum 01.01.2015 für den Teilmarkt der geschlossenen Bauweise (Wohnen) wurden vom Berliner Gutachterausschuss am 23.02.2015 veröffentlicht.
Darin werden die aktuellen Bodenrichtwerte nach GFZ, Bezirken und Ortsteilen differenziert ausgewiesen. Auch hier zeigen sich, wie bei der vorstehenden offenen Bauweise, große Preisspannen bei den M²-Preisen. Der niedrigste ausgewiesene Bodenrichtwert liegt mit 160,--EUR/m² (GFZ W 1,0) in Treptow-Köpenick im Ortsteil Altglienicke und der höchste ausgewiesene Bodenrichtwert mit 1.800,--EUR/m² (GFZ W 0,8) liet in Mitte im Ortsteil Tiergarten. Das macht auch hier deutlich wie groß die Preisspannen am Berliner Grundstücksmarkt sind.

In der nachfolgende Tabelle haben wir auszugsweise die Bodenrichtwerte und deren Veränderung zum Vorjahr 2014 für geschlossene Bauweise aus der vorgenannten Veröffentlichung für verschiedene Ortsteile von Berlin zusammengestellt.

Immobilienmakler in Berlin zu Bodenrichtwerten 2015 geschlossene Bauweise

 

3. Geschlossene Bauweise mit gemischter Bebauung M1 und M2

Die Ergebnisse für die Bodenrichtwerte zum 01.01.2015 für den Teilmarkt der gemischten geschlossenen Bauweise (M1 und M2) wurden vom Berliner Gutachterausschuss ebenfalls am 23.02.2015 veröffentlicht.

Darin werden die aktuellen Bodenrichtwerte der gemischten Bauflächen ausgewiesen.

Als gemischte Bauflächen M1 werden die beiden Zentrumsbereiche Berlins, weitere zentrale Geschäfts- und Bürolagen der Innenstadt und der bezirklichen Hauptzentren sowie eine Reihe von attraktiven Standorten am inneren Ring von S-Bahn und Stadtautobahn dargestellt.

Die gemischten Bauflächen M2 umfassen ein breites Spektrum von Baugebieten, in denen eine Mischung unterschiedlicher Funktionen (Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, Wohnen...) vorgesehen ist. Dazu gehören vor allem typische „Gemengelagen“ in der Innenstadt, entlang von Hauptverkehrsstraßen und in den Zentren des äußeren Stadtraums.

Wie schon zuvor bei den Wohnbauflächen zeigen sich auch hier wieder große Unterschiede, wobei diese hier im Vergleich am größten sind. Der niedrigste ausgewiesene Bodenrichtwert liegt mit 350,--EUR/m² (GFZ M2 0,6) in Reinickendorf im Ortsteil Hermsdorf und den Platz 1 für den höchsten ausgewiesenen Bodenrichtwert mit 20.00,--EUR/m² (GFZ M1 4,5) teilen sich Mitte (Gendarmenmarkt) und Charlottenburg-Wilmersdorf (Tauntzien, Wittenbergplatz).

In der nachfolgende Tabelle haben wir auszugsweise die Bodenrichtwerte und deren Veränderung zum Vorjahr 2014 für geschlossene Bauweise M1 und M2 aus der vorgenannten Veröffentlichung für verschiedene Ortsteile von Berlin zusammengestellt.

Immobilienmakler in Berlin zu Bodenrichtwerten 2015  in Berlin M1 und M2

Zur Fn 2 - GFZ:
Die gesetzlichen Definitionen finden sich ab §§ 16 ff in der Baunutzungsverordnung (BauNVO). Das Maß der baulichen Nutzung eines Grundstücks wird u.a. auch durch die Geschossflächenzahl (GFZ) der baulichen Anlage bestimmt. Das zulässige Maß der baulichen Nutzung ergibt sich dabei entweder durch die Festsetzungen eines Bebauungsplans (B-Plan) oder nach § 34 BauGB, also innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils nach der Eigenart der Bebauung der näheren Umgebung. Die Geschossflächenzahl gibt an, wieviel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind.

 

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