Berliner Baubetriebe erzielen im Jahr 2011 Umsatz weit über dem Vorjahresniveau

Veröffentlicht von Redakteur (redakteur) am 20 Feb 2012
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(Zitat):
In den Betrieben des Berliner Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten stieg der baugewerbliche Umsatz im Jahr 2011 im Vergleich zu 2010 stark um 13,7 Prozent auf 2,1 Mrd. EUR. Das Volumen der Auftragseingänge erhöhte sich um 6,7 Prozent auf 1,8 Mrd. EUR; die Zahl der durchschnittlich im Jahr 2011 im Bauhauptgewerbe Beschäftigten lag um 6,4 Prozent (11 000 Beschäftigte) über der des Vorjahres. Die Entgelte (Löhne und Gehälter) wuchsen dabei um 7,2 Prozent und wiesen 357,3 Mill. EUR aus. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden (12,5 Mill.) stieg gegenüber 2010 arbeitstäglich bereinigt um über ein Fünftel (+22,6 Prozent).  

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, ging das Jahr 2011 mit kräftig gestiegenen Umsätzen und einem deutlichen Zuwachs der Auftragseingänge für das Bauhauptgewerbe zu Ende. In den befragten Betrieben des Bauhauptgewerbes stieg der Umsatz im Dezember 2011 um über ein Drittel (+33,9 Prozent) auf 235,7 Mill. EUR gegenüber dem Vorjahresmonat. Während im Tiefbau im betrachteten Monat sogar 63,7 Prozent mehr Umsätze verbucht wurden, erzielte der Hochbau insgesamt 9,0 Prozent höhere Umsätze. Die Auftragseingänge erhöhten sich kräftig um 18,6 Prozent auf 150,9 Mill. EUR. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg um 4,9 Prozent auf durchschnittlich 11 446 im Dezember 2011 gegenüber Dezember 2010.

Demzufolge übertraf der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten im Dezember 2011 mit 20 588 EUR um 27,7 Prozent den Wert des Vorjahresmonats. Die Entgelte (31,8 Mill. EUR) stiegen im letzten Monat des Jahres 2011 um 12,7 Prozent; die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden (1,0 Mill.) erhöhte sich im arbeitstäglichen Vergleich kräftig um 38,8 Prozent gegenüber Dezember 2010. (Zitat Ende).  

Unser Fazit:
Die Zahlen bestätigen unsere eigenen Beobachtungen von teilweise massiv ansteigenden Preisen im Bau. Das wird sich auf kurz oder lang auch bei den Verkaufspreisen für die Endprodukte Häuser und Wohnungen mit beschleunigendem Effekt bemerkbar machen. Solange die derzeitige Nachfrage anhält werden sich diese Preise u.E. auch durchsetzen lassen. Aber auch hier wird es eine Obergrenze geben, denn Bäume wachsen bekanntlich nicht unendlich in den Himmel. Wann diese erreicht sein wird bleibt intensiv zu beobachten.

Für Eigentümer, welche eine Immobilie zu verkaufen haben könnte in den nächsten Monaten vielleicht ein günstiger Zeitpunkt zum Verkauf sein?

 

Zitat Quelle:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Behlertstr. 3a, 14467 Potsdam Pressemitteilung Nr. 49 vom 20.02.2012.

Zuletzt geändert am: 20 Feb 2012 um 6:38 PM

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