Bevölkerungsentwicklung in Berlin und Brandenburg gegensätzlich …

Veröffentlicht von Redakteur (redakteur) am 30 Jan 2012
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In seiner Pressemeldung Nr. 18 und Nr. 19 jeweils  vom 20.01.2012 teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg zur Entwicklung der Bevölkerungszahlen folgendes mit:

Berlin hatte Ende September 2011 eine Einwohnerzahl von 3 490 000. Das bedeutet gegenüber dem Jahresanfang ein Anstieg um rund 30 000 Personen bzw. 0,9 Prozent sowie den höchsten Bevölkerungsstand seit der Vereinigung der Stadt am 3. Oktober 1990. Hauptursache hierfür war ein hoher Wanderungsgewinn von fast 29 000 Personen, der durch einen gleichzeitig auftretenden Geburtenüberschuss von rund 1 200 Personen noch verstärkt wurde. Dominiert wurde die positive Wanderungsbilanz in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 durch den Wanderungsgewinn mit dem Ausland, der mit 18 000 Personen fast zwei Drittel des gesamten Zuzugsüberschusses ausmachte. Die Entwicklung stellt nachfolgende Grafik dar.

Bevölkerungsentwicklung in Berlin Stand 2011

In Brandenburg stellt sich die Entwicklung nicht so positiv dar. Wie hier das Amt mitteilt lag die Bevölkerungszahl des Landes Brandenburg Ende September 2011 bei rund 2 498 000 Personen. Dies bedeutet einen Rückgang der Einwohnerzahl im Vergleich zum Jahresanfang um 5 500 Personen bzw. 0,2 Prozent. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war ein Bevölkerungsrückgang in gleicher Höhe registriert worden. Im Berichtszeitraum wurden 13 500 Kinder lebend geboren, das waren 560 Neugeborene weniger als von Januar bis September des Jahres 2010. Gleichzeitig verstarben 20 300 Brandenburger, was zu einem Sterbeüberschuss von 6 800 Personen (2010: 6 500 Personen) führte. Die Entwicklung stellt nachfolgende Grafik dar.

Bevölkerungsentwicklung in Brandenburg Stand 2011


Quelle:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Behlertstr. 3 a in 14467 Potsdam, Pressemitteilungen Nr. 18, 19 vom 20. Jan. 2012
 

Zuletzt geändert am: 30 Jan 2012 um 10:06

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