Deutlich weniger neue Aufträge für Berliner Baubetriebe in 2019

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 24 Jul 2019
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Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg in seinen Pressemitteilungen Nr. 161 vom 18.07.2019 mitteilt, stieg im bisherigen Verlauf des Jahres 2019 der baugewerbliche Umsatz in den Berliner Betrieben des Bauhauptgewerbes ab 20 tätigen Personen im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % auf 1190 Mill. EUR. Die Auftragseingänge sanken dagegen deutlich um 15,1 % auf 1111,4 Mio. EUR.



Der Berliner Tagesspiegel schreibt in seiner Ausgabe vom 24.07.2019 auf Seite 7:
„Auf Sicht - Erste Baufirmen berichten über rückläufige Aufträge aufgrund des Mietendeckels. Eigentümer investieren nur noch zögerlich“.

Nach Meinung des Autors steuert Berlins Wohnungsbau in eine Krise. Baufirmen berichten demnach bereits von Stornierung von Aufträgen mit der Begründung des Mietendeckels. Firmenchefs der Berliner Baufirmen stellen sich demnach auf „reihenweise Kündigungen“ ab Ende 2019 ein. Die Fachgemeinschaft Bau meint weiter: „Der Mietendeckel wird sich kontraproduktiv auf die Wohnungssituation auswirken“.

Unsere Meinung:
In der Folge könnte dies zu weiteren Preisanstiegen im vorhandenen Bestand führen, also das Gegenteil dessen was die Politik vermutlich will.


Quellen:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Pressemitteilung Nr. 161 vom 18.07.2019, sowie Tagesspiegel vom 24.07.2019, Seite 7.

Zuletzt geändert am: 24 Jul 2019 um 13:52

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