Erneut weniger genehmigte Wohnungen in Berlin im Jahr 2018

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 22 Mar 2019
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Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg in seinen Pressemitteilungen Nr. 64 vom 22.03.2019 mitteilt, haben die Berliner Bauaufsichtsbehörden im Jahr 2018 in Berlin insgesamt 3.815 Bauanträge für Wohnbau und Nichtwohnbau genehmigt. Damit ist die Zahl das zweite Jahr in Folge deutlich gesunken.

21.029 Wohnungen sollen demnach neu gebaut werden, also 2,5 % weniger als 2017. Knapp ein Drittel (6.863) der Neubauwohnungen wird als Eigentumswohnungen geplant. 19.382 bzw. über 90 % aller genehmigten Neubauwohnungen entstehen in Mehrfamilienhäusern, 1,4 % weniger als im Vorjahr. 1.357 Wohnungen sind in Ein- und Zweifamilienhäusern geplant, was einen Rückgang um über ein Viertel gegenüber 2017 bedeutet.

Aufgrund von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z.B. Dachgeschossausbau oder Nutzungsänderungen, werden dem Wohnungsmarkt weitere 3.189 Wohnungen zur Verfügung stehen; in etwa so viele wie im Vorjahr. Die meisten genehmigten Berliner Wohnungen befinden sich in den Bezirken Pankow, Treptow-Köpenick und Mitte.

Die Zahl aller genehmigten Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau ging um 13,7 % auf 3.815 zurück.

Die veranschlagten Kosten betragen 5,4 Mrd. EUR. Das ist eine Zunahme um 20,7 % gegenüber 2017. Im Berichtszeitraum wurden 256 Genehmigungen (Vorjahr: 274) für den Neubau gewerblicher Bauten mit einer Nutzfläche von 969.100 m² erteilt.

Baugenehmigungen 2018 in Berlin

Quelle:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Pressemitteilung Nr. 64 vom 22.03.2019.

Zuletzt geändert am: 22 Mar 2019 um 19:01

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