Massiver Anstieg des Umsatzes der Berliner Baubetriebe im Januar 2012 ...

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 23 Mar 2012
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Einzelne Umsartz-Sparten (Veränderungen zum Vorjahr):

  • Tiefbau (+61,1 %)
  • Hochbau (-1,5 %)
  • Davon im Wohnungsbau (+66,6 %)
     

In den befragten Betrieben des Bauhauptgewerbes hat sich das Volumen der Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu verdreifacht auf 264,2 Mill. EUR.

Auftragseingänge (Veränderung zum Vorjahr):

  • Hochbau (+123,8 %)
  • Tiefbau (+318,0 %)
  • Straßenbau (-18,8 %)

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Aus den Zahlen könnte man schlussfolgern, dass der Bau boomt, insbesondere im Wohnungsbau. Die offensichtlich sehr gute Auftragslage wird zu deutlich anziehenden Gestehungskosten führen und am Ende auch zu weiteren Preisanstiegen bei den Verkaufspreisen. Wie lange dieser Trend anhält bleibt abzuwarten. Wir sehen hier bereits wieder eine Blasenbildung bei den Wohnimmobilien in Berlin. Wie stark sich diese Blase aufbläst ist, wie immer in der Vergangenheit, schwer prognostizierbar. Immobilieneigentümer, die eine Immobilie verkaufen wollen, sollten einmal intensiv darüber nachdenken wie lange sie noch auf weiter steigende Preise warten wollen und ob es nicht klüger sein könnte recht bald zu verkaufen, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, wenn es vielleicht bald wieder abwärts geht. In Anlehnung an Börsenaltmeister Kostolanys gilt hier: "Kaufen wenn die Kanonen donnern und verkaufen, wenn die Engel singen". Zweiteres wird oft vergessen.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 76 vom 21.03.2012 des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg

Zuletzt geändert am: 11 Dec 2014 um 08:09

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