Im Tiefbau nahmen die Umsätze im betrachteten Monat um +61,1 % zu, nur die Sparte „sonstiger Tiefbau“ verzeichnete einen Umsatzrückgang um 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Hochbau sank der Umsatz im Januar 2012 um insgesamt 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat; hier gab es nur im Wohnungsbau ----------- Aus den Zahlen könnte man schlussfolgern, dass der Bau boomt, insbesondere im Wohnungsbau. Die offensichtlich sehr gute Auftragslage wird zu deutlich anziehenden Gestehungskosten führen und am Ende auch zu weiteren Preisanstiegen bei den Verkaufspreisen. Wie lange dieser Trend anhält bleibt abzuwarten. Wir sehen hier bereits wieder eine Blasenbildung bei den Wohnimmobilien in Berlin. Wie stark sich diese Blase aufbläst ist, wie immer in der Vergangenheit, schwer prognostizierbar. Immobilieneigentümer, die eine Immobilie verkaufen wollen, sollten einmal intensiv darüber nachdenken wie lange sie noch auf weiter steigende Preise warten wollen und ob es nicht klüger sein könnte recht bald zu verkaufen, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, wenn es vielleicht bald wieder abwärts geht. In Anlehnung an Börsenaltmeister Kostolanys gilt hier: "Kaufen wenn die Kanonen donnern und verkaufen, wenn die Engel singen". Zweiteres wird oft vergessen. (1) Quelle: Pressemitteilung Nr. 76 vom 21.03.2012 des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg Zuletzt geändert am: 23 Mar 2012 um 22:12 Zurück |
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