Weniger genehmigte Wohnungen in Berlin von Januar bis September 2018

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 09 Nov 2018
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Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg in seinen Pressemitteilungen Nr. 262 vom 07.11.2018 mitteilt, wurden im Jahresvergleich von Januar bis September 2018 (1. bis 3. Quartal) ca. 18,8 % weniger Baugenehmigungen für Wohnungen und Gewerbe in Berlin erteilt.

In Berlin fiel die Anzahl der genehmigten Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent auf 17.157, darunter 14.716 Neubauwohnungen (–5,6 %). Die Genehmigungszahlen für neue Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern sanken um knapp ein Drittel (–30,5 %) und in Mehrfamilienhäusern ohne Wohnheime um 2,1 %. Durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z.B. Dachgeschossausbau und Nutzungsänderungen, werden dem Wohnungsmarkt weitere 2.441 Wohnungen zur Verfügung stehen, 9,6 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Baugenehmigungen für Wohnungen sind in den Bezirken Pankow, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick erteilt worden, die wenigsten in Neukölln. Insgesamt haben die Berliner Bauaufsichtsbehörden in den ersten neun Monaten dieses Jahres 2.832 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt, 18,8 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Im Berichtszeitraum sind 172 Genehmigungen (Vorjahreszeitraum: 222) für den Neubau gewerblicher Bauten mit einer Nutzfläche von insgesamt 641.600 m² erteilt worden. Die veranschlagten Kosten aller in den ersten drei Quartalen 2018 genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 3,7 Mrd. EUR, 13,1 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Baugenehmigungen in Berlin Januar bis Sdptember 2018

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Pressemitteilung Nr. 262 vom 07.11.2018.

Zuletzt geändert am: 09 Nov 2018 um 11:57

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